Kaufbeuren unterm Hakenkreuz.
Eine Stadt geht auf Spurensuche.

Partizipations-Projekt: Okt 2018 bis Okt 2019
Ausstellung: 1. Nov 2019 bis 23.08.2020

 

Das partizipativ angelegte Sonderausstellungsprojekt "Kaufbeuren unterm Hakenkreuz" fand von September 2018 bis August 2020 statt. Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit soll das Stadtmuseum auch künftig weiter begleiten.

Erfahren Sie an dieser Stelle mehr über das Projekt, sowie die weiteren Entwicklungen im Stadtmuseum.

Am 9. November 2020 werden die weiteren Perspektiven für das Stadtmuseum und seine Dauerausstellung in der Sitzung des Kulturausschusses der Stadt Kaufbeuren diskutiert.

Über die Ausstellung

Museum trifft Partizipation

Das Stadtmuseum Kaufbeuren war vom 1. November 2019 bis zum 23. August 2020  Bühne der Sonderausstellung „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche“.

Das Museum erzählte in Schlaglichtern die Geschichte Kaufbeurens im Dritten Reich: Wie hat sich der Nationalsozialismus hier verankert? Was genau ist in der Stadt passiert? Und wie nehmen wir die NS-Zeit heute wahr?

Einen besonderen Weg ging das Stadtmuseum bei der Ausstellungsentwicklung und bezog interessierte Bürger*innen sowie 10 Kooperationspartner aus der Stadtgesellschaft in die Spurensuche mit ein.

Die Ausstellung zeigte Kaufbeurer Objekte und Geschichten; viele davon stammen von Bürger*innen der Stadt. Ergebnisse aus den Kooperationen verdeutlichten die heutige Sicht von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf die NS-Vergangenheit.

Das partizipative Projekt wurde als Reaktion auf einen städtischen Diskurs über den Ausstellungsbereich zum Nationalsozialismus in Kaufbeuren ins Leben gerufen. Es wird im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

DANKE –

an unseren Kooperationspartnern für die Begeisterung, die Offenheit und die gute Zusammenarbeit!

Bundesprogramm „Demokratie Leben!“, Generationenhaus Kaufbeuren mit dem „Zeitreisetreff“, Jakob-Brucker-Gymnasium, Kulturwerkstatt Kaufbeuren, Marien-Gymnasium, querKUNST, Seniorenbeirat Kaufbeuren mit den „Neugablonzer Zeitzeugen“, Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Abteilung Süd (Standort Fliegerhorst Kaufbeuren), vhs Kaufbeuren mit dem AKF (Arbeitskreis Fotografie)


Gedenkbuch für die Kaufbeurer Opfer der NS-"Euthanasie"

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Am Freitag, den 18.12.2020, wird das Gedenkbuch für die Kaufbeurer Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen mit dem Titel „Später wurde in der Familie darüber nicht gesprochen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist eines der vielen Nachfolgeprojekte der Sonderausstellung „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche“, die diesen Sommer zu Ende ging.

Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Direktor des BKH Kaufbeuren, Prof. Dr. Michael von Cranach, Dr. Petra Schweizer-Martinschek vom Historischen Archiv des BKH Kaufbeuren und Petra Weber, der Museumsleiterin des Stadtmuseums Kaufbeuren. Es wurde gemeinschaftlich finanziert und herausgegeben vom Bezirk Schwaben, den Bezirkskliniken Schwaben und der Stadt Kaufbeuren.

Nach einer Einführung, in der die historischen Zusammenhänge und die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren während der NS-Zeit beschrieben werden, werden die Lebensgeschichten der 21 Kaufbeurer „Euthanasie“-Opfer dargestellt. So soll die dunkle Vergangenheit des BKH Kaufbeuren aufgearbeitet und die Namen der Opfer in Erinnerung behalten werden.

Statt einer öffentlichen Buchvorstellung mit Publikum möchte das Projektteam coronabedingt erste Einblicke in das Gedenkbuch im Rahmen einer digitalen Präsentation geben. Ab 18.12.2020 um 17:00 Uhr kann das Video auf Youtube und Instagram (www.instagram.com/stadtmuseum_kaufbeuren) angesehen werden.

Alternativ kann der Film auch auf unserer Homepage nachgeschaut werden, der Link dazu folgt noch.

Die Publikation ist im Buchhandel sowie im Museumsshop des Stadtmuseums Kaufbeuren erhältlich, mehr Informationen hierzu finden Sie in der Presseinformation:

Stolpersteine in Kaufbeuren

Stolpersteine (20).jpg

Angestoßen durch das Ausstellungsprojekt „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche“, das im August 2020 endete, wurden am 26. September 2020 erstmals Stolpersteine für vier Kaufbeurer*innen verlegt, die während der NS-Zeit ums Leben kamen.

Mit dem Projekt „Stolpersteine“ trägt der Künstler Gunter Demnig seit 1992 zur Erinnerungskultur an die Opfer des NS-Regimes bei – und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die mittlerweile über 70.000 ins Trottoir eingelassenen Messingtäfelchen sollen Passanten am letzten Wohn- oder Arbeitsort der Opfer über die Vergangenheit „stolpern“ lassen. So will man verhindern, dass die Opfer der Nationalsozialisten in Vergessenheit geraten.

Trotz des unfreundlichen, nasskalten Wetters und der Corona-Regelungen versammelten sich rund 60-70 interessierte Kaufbeurer*innen, um der Opfer zu gedenken. Auch eine Reihe von Angehörigen, die zum Teil weite Wege auf sich genommen hatten, nahm an der Zeremonie teil.  An allen Verlegeorten wurden Einblicke in die Biografien der Kaufbeurer NS-Opfer gegeben und Rosen niedergelegt, u.a. von der Kulturwerkstatt. Die nachfolgende Gedenkminute wurde von Tiny Schmauch und Astrid Bauer musikalisch stimmungsvoll untermalt.

Die Kaufbeurer Stolpersteine sind dem jüdischen Kaufmann Ernst Buxbaum, dem polnischen Zwangsarbeiter Stefan Smiglarski, dem politischen Widerstandskämpfer Georg Riedel und Marie Espermüller, die durch die NS-„Euthanasie“ ihr Leben verlor, gewidmet.

Den ersten vier Stolpersteinen sollen in den nächsten Jahren weitere folgen – möglicherweise auch in Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Gruppen. Darüber hinaus ist eine begleitende App in Planung, um einen thematischen Rundgang zum Nationalsozialismus in Kaufbeuren zu ermöglichen – sowohl für Einheimische als auch für Touristen.

Mehr Informationen über die Kaufbeurer Opfer des NS-Regimes finden Sie auf den Handzetteln, die sie hier herunterladen können:


(doc,  0.16 MB)


(doc,  0.13 MB)


(doc,  0.24 MB)


(doc,  0.19 MB)

Den Beitrag zur Stolperstein-Verlegung bei TV Allgäu vom 28.09.2020 finden Sie hier.



Podiumsdiskussion

Die zum Ende der Ausstellung angesetzte Podiumsdiskussion mit dem wissenschaftlichen Beirat fand am 19. Juli 2020 statt. Sehen Sie sich die Video-Aufzeichnung der Veranstaltung an!

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Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Beirat des Museums und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft blickte das Stadtmuseum Kaufbeuren auf das Partizipationsprojekt „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche“ zurück und diskutierte: Wie halten wir die Kaufbeurer Erinnerungskultur wach? Und wie kann das Thema „NS-Zeit“ verbessert in der Dauerausstellung des Stadtmuseums verankert werden?

Moderation
Günther Pietsch, Leiter der Abteilung Kultur Kaufbeuren

Podiumsgäste

Prof. Dr. Michael von Cranach, ehem. Ärztlicher Direktor des BKH
Dr. Rainer Jehl, Freundeskreis des Kaufbeurer Stadtmuseums e.V.
Dr. Astrid Pellengahr, Direktorin des Landesmuseums Württemberg
Dr. Alexander Schmidt, Kurator im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg
Dr. Benigna Schönhagen, ehem. Direktorin des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben
Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Johanna Wensch, Wiss. Referentin der Stiftung „Topographie des Terrors“
Projektrückblick

Petra Weber, Leiterin des Stadtmuseums Kaufbeuren
Nina Lutz, Historikerin und Kuratorin der Sonderausstellung
Carolin Keim, Kulturwissenschaftlerin und Projektleiterin „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“



"Coronale Kaufbeuren" – wir sind dabei!

Während der Schließung des Hauses gab das Stadtmuseum im Rahmen der „Coronale Kaufbeuren“ in kurzen Filmclips Einblicke in die Sonderausstellung. Besuchen Sie die Ausstellung auch digital!

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Projekt-Blog

Oktober 2019

Extremismus in Kaufbeuren – gestern und heute.

Kurzvorträge und Diskussion mit Museumsleiterin Petra Weber und Kilian Herbschleb von „Demokratie Leben!“
Mittwoch, 2. Oktober 2019, 18 Uhr
Haus der Demokratie, Kaiser-Max-Straße 15

Im temporär eingerichteten „Haus der Demokratie“ in einem leerstehenden ehemaligen Ladengeschäft in der Fußgängerzone wird aktuell viel über eine geniale Erfindung diskutiert. Haben Sie es mitbekommen? Unsere Demokratie!

Die Veranstaltung am Mittwoch, 2. Oktober, widmet sich dem Thema „Extremismus in Kaufbeuren“ und wir sind mit unserem Partizipationsprojekt „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ dazu eingeladen.

Petra Weber erzählt von den Erfahrungen unserer zweijährigen Spurensuche, die wir gemeinsam mit den Kaufbeurer*innen unternommen haben und verrät, was Sie in der gleichnamigen Ausstellung (ab 1. November) und dem umfangreichen Begleitprogramm erwartet.

Kilian Herbschleb befasst sich damit, was es für extremistische Gruppen hier in Kaufbeuren und im Allgäu gibt und wie man sie erkennt. Und was können WIR TUN? Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion in lockerer Atmosphäre.


Juni 2019

Die Entstehung des Fliegerhorstes Kaufbeuren im Dritten Reich

Unser Kooperationspartner „Technisches Ausbildungszentrum der Luftwaffe Süd“ lädt Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums zur Spurensuche ein

19133_JS_Tietje_Arbeitsgruppe-Fliegerhorst-51.jpgGeschichte „begreifen“ – Matthias Tietje, Hauptmann der Reserve, bringt einer Schülergruppe des Jakob-Brucker-Gymnasiums die Entstehung des Fliegerhorstes Kaufbeuren näher (Fotos: Bundeswehr)

19133_JS_Tietje_Arbeitsgruppe-Fliegerhorst-20.jpg

Eine Gruppe des P-Seminars „Geschichte“ des Jakob-Brucker-Gymnasiums beschäftigt sich derzeit für unsere Ausstellung „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ mit der Entstehung des Fliegerhorstes Kaufbeuren. Der Standort wurde von der Luftwaffe 1935 für die Grundausbildung und die Fliegerausbildung eingerichtet.

Begleitet wird ihre Recherchearbeit von Matthias Tietje, Hauptmann der Reserve und Experte für die Geschichte des Fliegerhorstes. Er errichtet aktuell eine standortbezogene Ausstellung im Kaufbeurer Stützpunkt.

Informationen und Material gibt es zu genüge. Neben der Ausstellung im Stadtmuseum soll eine kleine Ausstellung auf dem Gelände des Fliegerhorstes entstehen, die später ins Jakob-Brucker-Gymnasium wandert. Im Rahmenprogramm zur Ausstellungen werden für interessierte Bürger*innen Führungen durch den Fliegerhost angeboten.

Das P-Seminar „Geschichte“ wird von Studiendirektorin Anneliese Pfänder betreut.

www.jakob-brucker-gymnasium.de


Mai 2019

Suchaufruf: Wer besitzt einen Kleiderbügel aus dem Geschäft des jüdischen Bürgers Ernst Buxbaum?

Suchaufruf_Buxbaum.pngVon großem Wert für das Stadtmuseum: Ein Kleiderbügel aus dem Geschäft des jüdischen Kaufmanns Ernst Buxbaum.
Zeitungsartikel der AZ, 9.11.1996 (Foto: Hildenbrand)

Im Frühjahr 2018 startete das Stadtmuseum Kaufbeuren einen Sammlungsaufruf, um Kaufbeurer Objekte aus der NS-Zeit zu finden. Eine Kaufbeurerin bot in diesem Zusammenhang einen Holzbügel aus dem Kleidergeschäft von Ernst Buxbaum an –  ein für das Museum äußerst interessantes Objekt. Leider ging die Spur zu der potentielle Leihgeberin verloren.

Das Museums-Team bittet um Mithilfe:
Wer kennt die Kaufbeurerin mit besagtem Kleiderbügel? Wer ist möglicherweise selbst im Besitz eines Bügels aus dem jüdischem Kleidergeschäft? Bitte erzählen Sie auch Verwandten und Bekannten, die als mögliche Leihgeber*innen in Frage kommen, von diesem Suchaufruf.

Kontakt zum Stadtmuseum
Tel 08341-966 83 90
stadtmuseum@kaufbeuren.de
Kaisergäßchen 12–14

Ernst Buxbaum (1897-1940) – ein Kaufbeurer Bürger jüdischen Glaubens
Im Jahr 1933 lebten in Kaufbeuren lediglich zwei jüdische Bürger, der Metzger  Willhelm Lion und der Kaufmann Ernst Buxbaum. Lion zog 1934/35 nach Augsburg, Buxbaum dagegen betrieb bis 1938 ein Textil- und Damenkonfektionsgeschäft zunächst in der Schmiedgasse 2, später im Rosental 21. Ab 1933 war der Kaufmann antijüdischen Boykottmaßnahmen ausgesetzt, durch die er nicht nur wirtschaftliche Einbußen erlitt, sondern auch gezwungen war, neue Geschäftsräume zu suchen. Durch eine verleumderische Anzeige der Rassenschande wurde Buxbaum 1938 in Schutzhaft genommen und bis Februar 1939 im KZ Dachau inhaftiert. Während dieser Zeit wurde sein Geschäft in Kaufbeuren aufgelöst und für einen geringfügigen Preis durch einen Weilheimer Kaufmann aufgekauft. Nach der Entlassung aus dem Konzentrationslager lebte Buxbaum mit seinem Bruder Emil in München, wo er sich schließlich am 19.4.1940 in seiner Wohnung erhängte, „da ihm die Nazis derart zugesetzt haben“, wie seine überlebenden Brüder später angaben.


März 2019

Tagebuch-Projekt am Marien Gymnasium:
Wie war der Alltag einer Teenagerin zur NS-Zeit in Kaufbeuren?

Tagebuch_Ausschnitt.jpgTagebuch einer Teenagerin zur NS-Zeit in Kaufbeuren.

IMG_2687-1_bearbeitet.jpgSchülerinnen des Marien-Gymnasiums interviewen Maria Fischer, die Cousine der Tagebuchverfasserin.

Am Marien-Gymnasium beschäftigen sich Elftklässlerinnen des P-Seminars „Geschichte“ mit dem Tagebuch eines Mädchens, das zur NS-Zeit in Kaufbeuren lebte. Ihre Cousine, Maria Fischer, stellte das beeindruckende Zeitdokument zur Verfügung.

Die Schülerinnen erhoffen sich neue Einblicke in den Alltag einer Jugendlichen, die den Nationalsozialismus in der eigenen Heimatstadt erlebte. Ob das Mädchen ihnen wohl ähnelt? Auch die Fragen, wovor Menschen grundsätzlich Angst haben und warum sie anfangen so zu denken, bewegt sie.

Den Wunsch ihrer Cousine, dass niemand ihr Tagebuch lesen soll, hat Frau Fischer nicht erfüllt. Zu wichtig erscheint es ihr, dass die damalige Zeit wieder mehr ins Bewusstsein rückt – gerade heute angesichts wachsender rechter Tendenzen.

www.marien-gymnasium.de


Januar 2019

Kooperationspartner Querkunst startet mit Jugendlichen Filmprojekt über Zivilcourage 

180125_Querkunst.jpgWie macht man eine Historikerin glücklich? Mit Interesse. Die Querkunst-Kids fragten Nina Lutz beim Museumsbesuch über den Nationalsozialismus Löcher in den Bauch...

Nach und nach stellen wir hier unsere Partner und ihre Projekte vor, die Teil unserer Sonderausstellung "Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche" werden. Querkunst macht heute den Anfang.

Am 25. Januar besuchte uns die Projektgruppe unter Leitung von Tatjana Nocker im Museum und befragte unsere Historikerin Nina Lutz mit großem Interesse zum Thema Nationalsozialismus. Das Interview fand vor laufender Kamera statt, denn die Schüler*innen planen einen Film für unsere Sonderausstellung: „Mut – damals und heute“ soll er heißen. Toll! Wir sind schon sehr gespannt und wünschen Team Querkunst viel Spaß bei der Arbeit!

Über Querkunst: Der Kunstraum in Kaufbeuren will die Lust auf Kunst wecken und spricht mit seinem vielfältigen Angebot alle Altersgruppen an. Nicht nur das Ergebnis zählt, sondern vor allem der Prozess.

www.querkunst-kaufbeuren.de


November 2018

Team-Schulung der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) im Stadtmuseum

BIGE Workshop November 2018.jpgNicht immer direkt zu erkennen: “Welche Kennzeichen, Symbole und Modemarken der rechten Szene sind strafbar?“ Petra Weber (Stadtmuseum Kaufbeuren), Martina Quante, Simone Dopfer (beide Kulturwerkstatt Kaufbeuren) und Tatjana Nocker (Querkunst Kaufbeuren) diskutieren beim BIGE-Workshop am 22. November 2018.

Unsere Projektpartner und wir haben am 22. November viel darüber gelernt, wie wir Rechtsextremismus erkennen und mit rechten Parolen umgehen können. Vielen Dank an Tanja Ohrner und Andrea Probst von der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) für den informativen, kurzweiligen Vormittag und die vielen Denkanstöße für unsere weitere Projektarbeit.

Wie geht es weiter? Wir werden auf Basis der BIGE-Schulung einen eigenen Workshop entwickeln, der unsere Jugendlichen auf die geplanten Interviews mit Zeitzeugen vorbereiten soll. Außerdem wollen wir intern klären, wie wir möglichen Ausstellungsbesucher*innen der rechten Szene begegnen können und entsprechende Vorbereitungen dafür treffen.


Oktober 2018

Die Spurensuche beginnt!

Öffentliche Auftaktveranstaltung am 25.10.2018 um 18 Uhr im Haus St. Martin

Kaufbeuren unterm Hakenkreuz - Auftakt-34.jpgMuseumsleiterin Petra Weber im Gespräch
Foto: Wolfgang Seiffert

18.jpgAn der Auftaktveranstaltung beteiligten sich zahlreiche Interessierte aller Altersklassen mit angeregten Gesprächen und schriftlichen Anmerkungen und Vorschlägen zur geplanten Ausstellung.

Das Stadtmuseum Kaufbeuren stellt das Projektvorhaben und seine Kooperationspartner vor und lädt alle Bürger*innen zum Mit-Diskutieren ein: Wer weiß von Kaufbeurer (Familien-)Geschichten aus der NS-Zeit? Wer könnte als Zeitzeug*in befragt werden? Wer möchte zu Wort kommen? Welche Orte und Themen sind relevant? Wo sehen die Kaufbeurer*innen Themen wie Ausgrenzung, Rassismus oder Zivilcourage in unserer heutigen Gesellschaft verortet?
Die Mitmach-Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gestaltet.


Juni 2018

Die Suche nach Objekten zur NS-Zeit in Kaufbeuren geht weiter

Nina Lutz-2018.JPGNina Lutz zeigt stolz ein paar besondere Objekte, wie einen BDM-Mantel oder Winterstiefel eines Soldaten.

Die Sonderausstellung "Kaufbeuren unterm Hakenkreuz" soll eine Ausstellung von und für Bürger*innen werden, zu der Sie mit Exponaten, Erinnerungen, Geschichten und Gedanken beitragen können.
Haben Sie noch Dinge aus der NS-Zeit? Haben Sie oder Mitglieder Ihrer Familie den Nationalsozialismus persönlich erlebt und können Sie sich vorstellen, als Zeitzeuge für das Projekt zur Verfügung zu stehen?
Für eine Kontaktaufnahme mit anschließender Terminvereinbarung bittet das Stadtmuseum um Zusendung einer Email (ggf.mit Foto des Objekts) an petra.weber@kaufbeuren.de bzw. nina.lutz@kaufbeuren.de.

   

April 2018

Der Sammlungsaufruf im Fernsehen

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Mittwoch Abend (14.04.18) wurde im TV Allgäu ein Beitrag des Stadtmuseums über den Sammlungsaufruf zu Stücken aus der NS-Zeit gesendet.
Auf YouTube können Sie sich den Beitrag anschauen.
Hier geht's zur Sendung. (Ca. ab Minute 25)

Panoramabild und kleine Fotos: © Stadtmuseum Kaufbeuren
Foto Rathaus: © Kaufbeuren Marketing



Projekt und Ausstellung in der Presse

Rundfunk

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21.01.2020 I allgäu.tv I Nachrichten I ab Min. 30:00



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13.12.2019 I allgäu.tv I Nachrichten I ab Min. 22:37


04.11.2019 I BR Fernsehen I Abendschau
Beitrag in der BR-Mediathek: Ausstellung: Kaufbeuren unterm Hakenkreuz

31.10.2019 I BR Hörfunk
Beitrag in der BR-Mediathek: Kaufbeuren unterm Hakenkreuz – Ausstellung wird eröffnet

Presseberichte

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