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Am Freitag, den 18.12.2020, wird das Gedenkbuch für die Kaufbeurer Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen mit dem Titel „Später wurde in der Familie darüber nicht gesprochen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist eines der vielen Nachfolgeprojekte der Sonderausstellung „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche“, die diesen Sommer zu Ende ging.

Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Direktor des BKH Kaufbeuren, Prof. Dr. Michael von Cranach, Dr. Petra Schweizer-Martinschek vom Historischen Archiv des BKH Kaufbeuren und Petra Weber, der Museumsleiterin des Stadtmuseums Kaufbeuren. Es wurde gemeinschaftlich finanziert und herausgegeben vom Bezirk Schwaben, den Bezirkskliniken Schwaben und der Stadt Kaufbeuren.

Nach einer Einführung, in der die historischen Zusammenhänge und die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren während der NS-Zeit beschrieben werden, werden die Lebensgeschichten der 21 Kaufbeurer „Euthanasie“-Opfer dargestellt. So soll die dunkle Vergangenheit des BKH Kaufbeuren aufgearbeitet und die Namen der Opfer in Erinnerung behalten werden.

Statt einer öffentlichen Buchvorstellung mit Publikum möchte das Projektteam coronabedingt erste Einblicke in das Gedenkbuch im Rahmen einer digitalen Präsentation geben. Ab 18.12.2020 um 17:00 Uhr kann das Video auf Youtube und Instagram angesehen werden.

Die Publikation ist im Buchhandel sowie im Museumsshop des Stadtmuseums Kaufbeuren erhältlich.

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