Ein Kaufbeurer Heimatschatz: die Tänzelfestjacke aus dem Stadtmuseum

Passend zum diesjährigen Tänzelfest wird eine historische Tänzelfestjacke aus dem Stadtmuseum Kaufbeuren bei einem Festakt zum bayernweiten Wettbewerb "100 Heimatschätze" ausgezeichnet. Bei dieser Ausschreibung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat wurde von einer Jury dieses Kaufbeurer Ausstellungsstück als einer von hundert "Heimatschätzen" ausgewählt.

Die Kinderjacke beim Tänzelfestumzug 1872 zum ersten Mal von einem Jungen namens Gustav Walch aus einer protestantischen Kaufbeurer Familie getragen. Bis in das späte 20. Jahrhundert blieb sie in Familienbesitz und wurde den nachfolgenden Generationen weiter vererbt. Im Innenfutter der Jacke sind sämtliche Namen der jeweiligen Träger der Jacke mit den zugehörigen Jahreszahlen vermerkt. Die historische Kostümjacke steht stellvertretend ebenso für die Geschichte des Tänzelfests, dem heute überregional bekannten Kaufbeurer Kinderfest, wie auch für das mitunter schwierigen Verhältnis der katholischen und der protestantischen Konfessionen in der Stadt. Bis 1920 war das Tänzelfest lediglich der evangelischen Schuljugend vorbehalten.

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